Tokami: Eintägiges Comeback zum Gedenken an den 10. Jahrestag der Auflösung
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Visual Kei entstand in den 1980er Jahren in Japan und schuf ein Genre, in dem die visuelle Performance der Künstler ebenso wichtig ist wie ihre Musik. Der Name selbst leitet sich vom Slogan „Psychedelic Violence Crime of Visual Shock“ ab, der auf dem Cover von X Japans zweitem Studioalbum „Blue Blood“ (1989) zu sehen war. Durch die Kombination ihres oft extravaganten und androgynen Aussehens mit ihrer Musik erzählen diese Künstler die Geschichte ihrer Werke auf eine theatralischere Weise als es in anderen Genres weltweit üblich ist. Die visuelle Präsentation ermöglicht es diesen Künstlern außerdem, sich individuell in ihrem eigenen kreativen Stil auszudrücken.
Obwohl Visual Kei als die Königsdisziplin des Genres gilt, gibt es viele Künstler, die sich keiner der zahlreichen Subgenres zuordnen lassen, deren Werke aber dennoch den typischen Visual-Kei-Stil aufweisen. Deshalb haben wir sie hier zusammengetragen, ebenso wie Bands aus anderen Ländern, die von diesem einzigartigen Genre inspiriert wurden.